Die Schlangenbeschwörerin

La Charmeuse de Serpents von Henri Rousseau (1844–1910)

Henri Rousseau (1844-1910) war ein französischer Maler und Autodidakt, der Paris zeitlebens kaum verlassen hat. Im Hauptberuf war er Zöllner, was seinen Beinamen Le Douanier erklärt. Siebzehn Jahre vor seinem Tod ließ er sich frühpensionieren. Zu seinen Verehrern gehörte Pablo Picasso, Sylvia Plath und Max Beckmann, auf die Rousseau einen Einfluss ausübte. Da er keine formale malerische Ausbildung besaß, wird er manchmal neben dem Postimpressionismus der sogenannten Naiven Kunst zugeordnet. Er gilt als Wegbereiter des Surrealismus.

Salon de Paris

Der Salon de Paris (französisch für Pariser Salon) war eine regelmäßige Kunstausstellung, die von König Ludwig dem XIV. im Jahre 1667 initiiert wurde, um den offiziellen höfischen Kunstgeschmack zu propagieren. Im 19. Jahrhundert war der Salon Mittelpunkt und Bühne des französischen Kunstbetriebes. So wurden während des Pariser Salons des Jahres 1855 beispielsweise 891.682 Besucher gezählt und 1880 stellten 5184 Künstler 7289 Exponate aus. Das Jahr 1880 ist gleichzeitig das letzte Jahr, in dem es eine seitens des französischen Staates geregelte Ausstellung gab.

Love hurts

  • I also would like you to return every poem I ever wrote to. That is, if you haven’t destroyed them.
  • I still have the poems, yes.
  • I burned everything you ever gave me in a small, controlled fire

Once I realised she wasn’t a guy called Simon her writing started to make a whole lot more sense.

Madre Linda

– You have spiked their blood sugar.

– Oh no, these raspberries cupcakes are sugar-free!

– There’s sugar in raspberries!

Given all you accomplished, how do you stay so humble?

Love is mostly chemicals. Dopamine, oxytocin, serotonin. To activate all three, exercise, eat some protein, squeeze in eight hugs a day.

And if you get too overwhelmed just use the safe word: hakuna matata.

Altgermanische Dichtung

Kenningar

Eine mehrgliedrige bildhafte Beschreibung, z. B.

  • Wellenross für Schiff
  • Himmelskerze für Sonne
  • Bienenwolf für Bär (entspricht möglicherweise altenglischem Beowulf)

Heiti

Eine eingliedrige bildhafte Beschreibung, z. B.

  • Eber für Fürsten
  • Gieriger für Feuer

Stabreim

Alliteration in germanischen Versmaßen

Germanische Versmaße

Langzeile

  • eine Langzeile besteht aus An- und Abvers, getrennt durch die Zäsur
  • pro Halbzeile zwei (stark) betonte Wörter
  • im Anvers stabt das erste oder das zweite betonte Wort oder beide zusammen
  • im Abvers stabt immer das erste betonte Wort, das zweite nie
  • die Anzahl der unbetonten Wörter im Ab- und Anvers ist beliebig
  • alle Vokale staben miteinander (manchmal erklärt mit Glottischlag als Konsonanten, siehe unten)
hiltibrant enti haðubrant, untar heriun tuem      
Hildebrand und Hadubrand, zwischen Heeren zweien

Fornyrðislag

Das Fornyrðislag unterscheidet sich von der Langzeile durch seine Strophenform. In den frühsten germanischen Langzeilen war eine Zeile meist auch ein vollständiger Satz. Im Fornyrðislag sind Sätze über vier Zeilen keine Seltenheit. Oft geht man sogar noch darüber hinaus.

Ár var alda, þar er Ýmir bygði,
vara sandr né sær, né svalar unnir,
jörð fannsk æva, né upphiminn,
gap var ginnunga, en gras hvergi

Ljóðaháttr

Tritt in der Edda vor allem bei Spruch- und Merkdichtung auf. Der wesentliche Unterschied zur Langzeile besteht in der strophischen Form, die jeweils eine Langzeile und eine stabende zäsurlose Zeile kombiniert.

Hjarðir þat vitu, nær þær heim skulu
ok ganga þá af grasi;
en ósviðr maðr, kann ævagi
síns of mál maga.

Herden wissen’s, wann sie heim müssen,
und gehen dann vom Gras;
aber der unkluge Mann, kennt niemals
seines Magens Maß.

Dróttkvætt

Das Hauptversmaß der skaldischen Dichtung (mit einem Anteil von über 80% an allen 20.000 Zeilen). Dróttkvætt besteht es aus zwei stabreimenden Langzeilen (also vier Halbversen), die zusammen eine Strophe bilden. Die Verse besteht meist aus Trochäen, aber auch andere Versmaße treten auf. Dazu kommen weitere strenge Regeln:

  • jeder Halbvers muss einen trochäischen Versschluss haben, d. h. der Vers endet mit einem zweisilbigen Wort dessen Versfuß fallend ist (—◡).
  • jeder Halbvers ist sechsgliedrig. Normalerweise bedeutet dies, dass er aus sechs Silben mit drei Betonungen besteht. Dies läuft in der Praxis häufig auf drei Trochäen hinaus.

Gerade und ungerade Verse werden unterschieden. Im geraden Anvers gilt:

  • zwei der betonen Silben staben immer
  • zwei der betonen Silben reimen konsonantisch mit unterschiedlichem Vokal (skothending) z. B. Watt und nett aber nicht zwangsläufig am Wortende z. B. Wasser und essen; normalerweise ist eine davon die vorletzte.

Im ungerade Abvers gilt:

  • das erste Wort des Abverses muss immer staben (in der Langzeile konnten unbetonte Wörter vor dem ersten Stab stehen)
  • zwei der betonten Silben reimen (aðalhending) nicht zwangsläufig am Wortende z. B. mutig und akut; normalerweise ist eine davon die vorletzte.

Hlýð mínum brag, / meiðir
myrkblás, / þvít kank yrkja,
alltíginn / – mátt eiga
eitt skald – / drasils tjalda.

Stabreime sind fett und Binnenreime kursiv.

Glottisschlag

Der stimmlose glottale Plosiv oder Glottisschlag ist ein Konsonant, der durch die plötzliche, stimmlose Lösung eines Verschlusses der Stimmlippen gebildet wird. Mit Hilfe dieses Konsonanten können wir verreisen (ohne) von vereisen (mit) unterscheiden.

Andere Bezeichnungen sind Knacklaut, Stimmritzenverschlusslaut, Glottisverschlusslaut, Einschaltknack, Kehlkopfverschlusslaut, Glottalstopp.

La voz pasiva

Voz pasiva con “ser”

Usada en periodismo o contextos muy formales; by agent puede ser omitido
  • El herido es conducido al hospital por la ambulancia.
  • Los testimonios fueron recogidos.

Pasiva refleja con “se”

Usada verbalmente o en contextos informales; by agent siempre omitido; participio en singular

  • Se vende queso.
  • Se compran muebles usados.
  • Se mezclan los ingredientes por 5 minutos.
  • Se han recogido los testimonios.
  • Se ha contactado a los testigos. (“se” impersonal es el sustantivo)